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Aufklärung oder Illuminismus?
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In die Geschichte sind Franz Josef Graf von Thun (1734-1801) und seine Frau Wilhelmine (1744-1800) als Gönner des Geniemusikers Wolfgang Amadeus Mozart eingegangen. Der "sonderbare Cavalier", wie er von Mozart genannt wurde, war seinen Zeitgenossen eher als Geisterbeschwörer und Magnetiseur, denn als Musikliebhaber und Schriftsteller bekannt. Erst 2009 tauchte im Familienarchiv Thun-Hohenstein das Manuskript der umfangreichen esoterischen Enzyklopädie auf, in der Graf von Thun seine Ansichten über den Menschen, über das Weltall und über die Französische Revolution darlegt. Ivo Cerman stellt hier die Philosophie des Grafen vor dem Hintergrund des Illuminismus des 18. Jahrhunderts vor und ediert die wichtigsten Artikel seiner esoterischen Enzyklopädie. Auf der Grundlage dieser gerade entdeckten wichtigen Quelle kann die Frage nach dem Verhältnis zwischen Aufklärung und Illuminismus neu beantwortet werden.

Anbieter: Dodax
Stand: 29.05.2020
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Die Oberlausitz im frühneuzeitlichen Mitteleuropa
132,00 CHF *
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In der historischen Forschung führte die Oberlausitz lange Zeit ein Schattendasein – zu Unrecht, handelt es sich doch um eine europäische Kernlandschaft, in der sich die Probleme frühneuzeitlicher Geschichte brennspiegelartig bündeln. Dies zeigen die Ergebnisse eines Kolloquiums, die der vorliegende Band dokumentiert. Als Nebenland der Böhmischen Krone war die Oberlausitz einerseits Teil der Habsburgermonarchie, andererseits stand sie fast zweihundert Jahre lang unter sächsischer Lehensherrschaft. Ausser der komplizierten territorialen Situation, Fragen von Raumbewusstsein, Herrschaft und Verwaltung, von konfessionellen Verhältnissen zwischen Reformation, Rekatholisierung und Aufklärung beleuchten die Studien dieses Bandes die Oberlausitz aber auch als europäische Bildungslandschaft und wichtige wirtschaftliche Einflusszone. So entsteht ein facettenreiches Bild der grossen historischen Strukturen und Prozesse in der Oberlausitz – aber auch der praktischen Alltagsbewältigung ihrer Bewohner. Aus dem Inhalt Joachim Bahlcke: Die Oberlausitz – Raumbildung und Raumbewusstsein im frühneuzeitlichen Mitteleuropa I. Landesherrschaft, Territorium und Staat Manfred Rudersdorf: Die Oberlausitz, die Habsburger und das Reich im 16. und 17. Jahrhundert Karlheinz Blaschke: Die geschichtliche Bedeutung der Oberlausitzer Landstände im 16. und 17. Jahrhundert Uwe Schirmer: Mitbestimmung der Untertanen oder Alleinherrschaft der Funktionseliten? Zur politischen Partizipation und landständischen Verfassung in den Lausitzen, Kursachsen, Brandenburg und Schlesien (1500-1650) Matthias Weber: Strukturähnlichkeiten und historische Parallelentwicklung. Aspekte der oberlausitzischen und der schlesischen Geschichte des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit im Vergleich Lenka Bobková: Die Oberlausitz unter luxemburgischer und habsburgischer Herrschaft (unter besonderer Berücksichtigung des böhmischen Adels) II. Konfessionalisierung und Migration Robert J. W. Evans: Die Oberlausitz, Böhmen und Europa. Internationale Aspekte von Reformation und Gegenreformation Alexander Koller: Die Sorge um die „vigna inculta et abbandonata“. Die römische Kurie und die Lausitzen im 16./17. Jahrhundert Siegfried Seifert: Domdekan Johann Leisentrit als Apostolischer Administrator und kaiserlicher Generalkommissar in Religionssachen Wulf Wäntig: Der Weg ins Exil – der Weg in den Mythos. Böhmische Emigranten als „Exulanten“ in der oberlausitzischen Geschichte und Historiographie Alexander Schunka: „Ein Gravamen von der höchsten Importantz“. Zuwanderung in den Oberlausitzer Klosterherrschaften im 17. und 18. Jahrhundert III. Kommunikation und Bildung Klaus Garber: Aspekte gelehrter Kommunikation im schlesisch-lausitzischen Raum in der Frühen Neuzeit. Ein Beitrag zur Morphologie und Restitution mitteleuropäischer Überlieferungen Norbert Kersken: Intellektuelle Raumbeziehungen der Oberlausitz in der Frühen Neuzeit Joachim Bahlcke: Das Görlitzer Gymnasium Augustum. Entwicklung, Struktur und regionale Ausstrahlung einer höheren Schule im konfessionellenZeitalter Gerald Stone: Die sorbischen Sprachverhältnisse in der frühneuzeitlichen Oberlausitz Ludger Udolph: Die tschechischen Emigranten in Zittau und ihre Literatur (1620 bis Mitte des 18. Jahrhunderts) Walter Schmitz: Jakob Böhme – Gotterkenntnis und Naturspekulation in der mitteleuropäischen Konfessionslandschaft IV. Peripherie und Zentrum Jan Harasimowicz: Kunst- und Kulturtransfer in Ostmitteleuropa: Das Beispiel Oberlausitz Hartmut Zwahr: Die Lausitzer Sorben in der Frühen Neuzeit Peter Rauscher: Die Oberlausitz als Kreditgeber, Steuerquelle und Pfandobjekt der Habsburger (1526 bis 1635) Markus Cerman: Marktintegration und wirtschaftliche Entwicklung. Wirtschaftsbezeihungen im Grenzraum der Oberlausitz, Böhmens und Schlesiens vom 15. bis zum frühen 17. Jahrhundert Katja Lindenau: „Meltzen, breuen und schencken sein burgerlich narung“. Das Görlitzer Brau- und Gastgewerbe in Spätmittelalter und Früher Neuzeit Lars Behrisch: Stadtverfassung, Justiz und Kriminalität in Görlitz im 15. und 16. Jahrhundert

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 29.05.2020
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Die Oberlausitz im frühneuzeitlichen Mitteleuropa
86,40 € *
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In der historischen Forschung führte die Oberlausitz lange Zeit ein Schattendasein – zu Unrecht, handelt es sich doch um eine europäische Kernlandschaft, in der sich die Probleme frühneuzeitlicher Geschichte brennspiegelartig bündeln. Dies zeigen die Ergebnisse eines Kolloquiums, die der vorliegende Band dokumentiert. Als Nebenland der Böhmischen Krone war die Oberlausitz einerseits Teil der Habsburgermonarchie, andererseits stand sie fast zweihundert Jahre lang unter sächsischer Lehensherrschaft. Außer der komplizierten territorialen Situation, Fragen von Raumbewusstsein, Herrschaft und Verwaltung, von konfessionellen Verhältnissen zwischen Reformation, Rekatholisierung und Aufklärung beleuchten die Studien dieses Bandes die Oberlausitz aber auch als europäische Bildungslandschaft und wichtige wirtschaftliche Einflußzone. So entsteht ein facettenreiches Bild der großen historischen Strukturen und Prozesse in der Oberlausitz – aber auch der praktischen Alltagsbewältigung ihrer Bewohner. Aus dem Inhalt Joachim Bahlcke: Die Oberlausitz – Raumbildung und Raumbewusstsein im frühneuzeitlichen Mitteleuropa I. Landesherrschaft, Territorium und Staat Manfred Rudersdorf: Die Oberlausitz, die Habsburger und das Reich im 16. und 17. Jahrhundert Karlheinz Blaschke: Die geschichtliche Bedeutung der Oberlausitzer Landstände im 16. und 17. Jahrhundert Uwe Schirmer: Mitbestimmung der Untertanen oder Alleinherrschaft der Funktionseliten? Zur politischen Partizipation und landständischen Verfassung in den Lausitzen, Kursachsen, Brandenburg und Schlesien (1500-1650) Matthias Weber: Strukturähnlichkeiten und historische Parallelentwicklung. Aspekte der oberlausitzischen und der schlesischen Geschichte des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit im Vergleich Lenka Bobková: Die Oberlausitz unter luxemburgischer und habsburgischer Herrschaft (unter besonderer Berücksichtigung des böhmischen Adels) II. Konfessionalisierung und Migration Robert J. W. Evans: Die Oberlausitz, Böhmen und Europa. Internationale Aspekte von Reformation und Gegenreformation Alexander Koller: Die Sorge um die „vigna inculta et abbandonata“. Die römische Kurie und die Lausitzen im 16./17. Jahrhundert Siegfried Seifert: Domdekan Johann Leisentrit als Apostolischer Administrator und kaiserlicher Generalkommissar in Religionssachen Wulf Wäntig: Der Weg ins Exil – der Weg in den Mythos. Böhmische Emigranten als „Exulanten“ in der oberlausitzischen Geschichte und Historiographie Alexander Schunka: „Ein Gravamen von der höchsten Importantz“. Zuwanderung in den Oberlausitzer Klosterherrschaften im 17. und 18. Jahrhundert III. Kommunikation und Bildung Klaus Garber: Aspekte gelehrter Kommunikation im schlesisch-lausitzischen Raum in der Frühen Neuzeit. Ein Beitrag zur Morphologie und Restitution mitteleuropäischer Überlieferungen Norbert Kersken: Intellektuelle Raumbeziehungen der Oberlausitz in der Frühen Neuzeit Joachim Bahlcke: Das Görlitzer Gymnasium Augustum. Entwicklung, Struktur und regionale Ausstrahlung einer höheren Schule im konfessionellenZeitalter Gerald Stone: Die sorbischen Sprachverhältnisse in der frühneuzeitlichen Oberlausitz Ludger Udolph: Die tschechischen Emigranten in Zittau und ihre Literatur (1620 bis Mitte des 18. Jahrhunderts) Walter Schmitz: Jakob Böhme – Gotterkenntnis und Naturspekulation in der mitteleuropäischen Konfessionslandschaft IV. Peripherie und Zentrum Jan Harasimowicz: Kunst- und Kulturtransfer in Ostmitteleuropa: Das Beispiel Oberlausitz Hartmut Zwahr: Die Lausitzer Sorben in der Frühen Neuzeit Peter Rauscher: Die Oberlausitz als Kreditgeber, Steuerquelle und Pfandobjekt der Habsburger (1526 bis 1635) Markus Cerman: Marktintegration und wirtschaftliche Entwicklung. Wirtschaftsbezeihungen im Grenzraum der Oberlausitz, Böhmens und Schlesiens vom 15. bis zum frühen 17. Jahrhundert Katja Lindenau: „Meltzen, breuen und schencken sein burgerlich narung“. Das Görlitzer Brau- und Gastgewerbe in Spätmittelalter und Früher Neuzeit Lars Behrisch: Stadtverfassung, Justiz und Kriminalität in Görlitz im 15. und 16. Jahrhundert

Anbieter: Thalia AT
Stand: 29.05.2020
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