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Aufklärung im Mittelalter? Die Verurteilung von...
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Am 7. März 1277 veröffentlichte der Bischof von Paris, Etienne Tempier, 219 von ihm zusammengestellte Thesen; in der Vorbemerkung schrieb er: "Wir exkommunizieren alle, die die genannten Irrlehren oder eine von ihnen lehren oder die sich ausnehmen, sie zu verteidigen oder irgendwie aufrechtzuerhalten, ebenso ihre Hörer." Tempier gelang es mit seinen Thesen, eine Philosophie, die einen tätigen Zusammenhang zwischen Vernunft und irdischer Glückseligkeit herzustellen versuchte, für zwei Jahrzehnte in Paris (nicht aber an anderen Orten) zum Schweigen zu bringen. Thema von Kurt Flaschs erster Übersetzung der Thesen ins Deutsche sowie ihrer ausführlichen Kommentierung ist jedoch nicht der ewige Kampf des Glaubens mit dem Unglauben oder der Aufklärung mit ihren Feinden, sondern der kontingente Zusammenstoß eines pflichtbewussten Bischofs mit einer Gruppe von Neuerern auf dem Hintergrund eines Konflikts kontingenter Vernunftkonzepte. "Mit der Berufung auf die "Aufklärung" an sich versucht man, die Macht eines unaufhaltsamen historischen Prozesses auf seine Seite zu bringen, das Recht des Lichts gegen die Finsternis. Je weiter man aber in die Geschichte des Denkens zurückblickt, desto undeutlicher werden die Konturen, desto genauer muss man hinhören, weil die Argumente immer leiser klingen. Flaschs glänzendes Buch ist eine Schule solchen Hinhörens." (Gustav Seibt, FAZ)

Anbieter: buecher
Stand: 01.12.2020
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Aufklärung im Mittelalter?
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Am 7. März 1277 veröffentlichte der Bischof von Paris, Etienne Tempier, 219 von ihm zusammengestellte Thesen, in der Vorbemerkung schrieb er: „Wir exkommunizieren alle, die die genannten Irrlehren oder eine von ihnen lehren oder die sich ausnehmen, sie zu verteidigen oder irgendwie aufrechtzuerhalten, ebenso ihre Hörer.“ Tempier gelang es mit seinen Thesen, eine Philosophie, die einen tätigen Zusammenhang zwischen Vernunft und irdischer Glückseligkeit herzustellen versuchte, für zwei Jahrzehnte in Paris (nicht aber an anderen Orten) zum Schweigen zu bringen. Thema von Kurt Flaschs erster Übersetzung der Thesen ins Deutsche sowie ihrer ausführlichen Kommentierung ist jedoch nicht der ewige Kampf des Glaubens mit demUnglauben oder der Aufklärung mit ihren Feinden, sondern der kontingente Zusammenstoß eines pflichtbewussten Bischofs mit einer Gruppe von Neuerern auf dem Hintergrund eines Konflikts kontingenter Vernunftkonzepte. "Mit der Berufung auf die „Aufklärung“ an sich versucht man, die Macht eines unaufhaltsamen historischen Prozesses auf seine Seite zu bringen, das Recht des Lichts gegen die Finsternis. Jeweiter man aber in die Geschichte des Denkens zurückblickt, desto undeutlicher werden die Konturen, desto genauer muss man hinhören, weil die Argumente immer leiser klingen. Flaschs glänzendes Buch ist eine Schule solchen Hinhörens." (Gustav Seibt, FAZ)

Anbieter: Dodax
Stand: 01.12.2020
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Weisheit in der Weltgeschichte
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Die Studie untersucht die Entstehung der modernen Philosophiegeschichte, wie sie sich im Übergang vom Barock zur Aufklärung als philosophische Disziplin innerhalb des gelehrten Diskurses der historia literaria konstituierte. Die Auffassung, daß Philosophie ein Produkt menschlicher Verstandestätigkeit sei und mit dem Denken der Griechen beginne, erweist sich dabei als Resultat eines Traditionsbruchs, mit dem die entstehende Aufklärung sich vom christlichen Aristotelismus der Schulphilosophie sowie von den platonisch-hermetischen Spekulationen der Schwärmer und Pansophen absetzte. In der Umbruchphase zwischen Barock und Aufklärung entsteht so der moderne philosophiegeschichtliche Kanon, der sich fundamental von der zuvor gültigen historischen Logik der Wissenschaftsgeschichte unterscheidet. Die Geschichte der Philosophie wird nun nicht länger als Sammelbecken unterschiedlich perfekter Ausformulierungen einer archetypischen Weisheit verstanden, sondern im Kontext der 'Entdeckung der geschichtlichen Welt' (E. Cassirer) als ein kontingenter temporaler Prozeß menschlicher Wissenschaftsentwicklung begriffen. Wie es zu dieser Entdeckung der Philosophiegeschichte kam und worin ihre wissenschaftsgeschichtlichen Implikationen bestehen, ist Gegenstand der Darstellung, die gegenüber der bisherigen Forschung verstärkt die Interdependenzen zwischen theologischem, philosophischem, rechts- und literärgeschichtlichem Diskurs berücksichtigt.

Anbieter: Dodax
Stand: 01.12.2020
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Aufklärung im Mittelalter?
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Am 7. März 1277 veröffentlichte der Bischof von Paris, Etienne Tempier, 219 von ihm zusammengestellte Thesen, in der Vorbemerkung schrieb er: „Wir exkommunizieren alle, die die genannten Irrlehren oder eine von ihnen lehren oder die sich ausnehmen, sie zu verteidigen oder irgendwie aufrechtzuerhalten, ebenso ihre Hörer.“ Tempier gelang es mit seinen Thesen, eine Philosophie, die einen tätigen Zusammenhang zwischen Vernunft und irdischer Glückseligkeit herzustellen versuchte, für zwei Jahrzehnte in Paris (nicht aber an anderen Orten) zum Schweigen zu bringen. Thema von Kurt Flaschs erster Übersetzung der Thesen ins Deutsche sowie ihrer ausführlichen Kommentierung ist jedoch nicht der ewige Kampf des Glaubens mit demUnglauben oder der Aufklärung mit ihren Feinden, sondern der kontingente Zusammenstoß eines pflichtbewussten Bischofs mit einer Gruppe von Neuerern auf dem Hintergrund eines Konflikts kontingenter Vernunftkonzepte. "Mit der Berufung auf die „Aufklärung“ an sich versucht man, die Macht eines unaufhaltsamen historischen Prozesses auf seine Seite zu bringen, das Recht des Lichts gegen die Finsternis. Jeweiter man aber in die Geschichte des Denkens zurückblickt, desto undeutlicher werden die Konturen, desto genauer muss man hinhören, weil die Argumente immer leiser klingen. Flaschs glänzendes Buch ist eine Schule solchen Hinhörens." (Gustav Seibt, FAZ)

Anbieter: Dodax
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Weisheit in der Weltgeschichte
161,90 CHF *
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Die Studie untersucht die Entstehung der modernen Philosophiegeschichte, wie sie sich im Übergang vom Barock zur Aufklärung als philosophische Disziplin innerhalb des gelehrten Diskurses der historia literaria konstituierte. Die Auffassung, dass Philosophie ein Produkt menschlicher Verstandestätigkeit sei und mit dem Denken der Griechen beginne, erweist sich dabei als Resultat eines Traditionsbruchs, mit dem die entstehende Aufklärung sich vom christlichen Aristotelismus der Schulphilosophie sowie von den platonisch-hermetischen Spekulationen der Schwärmer und Pansophen absetzte. In der Umbruchphase zwischen Barock und Aufklärung entsteht so der moderne philosophiegeschichtliche Kanon, der sich fundamental von der zuvor gültigen historischen Logik der Wissenschaftsgeschichte unterscheidet. Die Geschichte der Philosophie wird nun nicht länger als Sammelbecken unterschiedlich perfekter Ausformulierungen einer archetypischen Weisheit verstanden, sondern im Kontext der 'Entdeckung der geschichtlichen Welt' (E. Cassirer) als ein kontingenter temporaler Prozess menschlicher Wissenschaftsentwicklung begriffen. Wie es zu dieser Entdeckung der Philosophiegeschichte kam und worin ihre wissenschaftsgeschichtlichen Implikationen bestehen, ist Gegenstand der Darstellung, die gegenüber der bisherigen Forschung verstärkt die Interdependenzen zwischen theologischem, philosophischem, rechts- und literärgeschichtlichem Diskurs berücksichtigt.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 01.12.2020
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Weisheit in der Weltgeschichte
139,95 € *
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Die Studie untersucht die Entstehung der modernen Philosophiegeschichte, wie sie sich im Übergang vom Barock zur Aufklärung als philosophische Disziplin innerhalb des gelehrten Diskurses der historia literaria konstituierte. Die Auffassung, daß Philosophie ein Produkt menschlicher Verstandestätigkeit sei und mit dem Denken der Griechen beginne, erweist sich dabei als Resultat eines Traditionsbruchs, mit dem die entstehende Aufklärung sich vom christlichen Aristotelismus der Schulphilosophie sowie von den platonisch-hermetischen Spekulationen der Schwärmer und Pansophen absetzte. In der Umbruchphase zwischen Barock und Aufklärung entsteht so der moderne philosophiegeschichtliche Kanon, der sich fundamental von der zuvor gültigen historischen Logik der Wissenschaftsgeschichte unterscheidet. Die Geschichte der Philosophie wird nun nicht länger als Sammelbecken unterschiedlich perfekter Ausformulierungen einer archetypischen Weisheit verstanden, sondern im Kontext der 'Entdeckung der geschichtlichen Welt' (E. Cassirer) als ein kontingenter temporaler Prozeß menschlicher Wissenschaftsentwicklung begriffen. Wie es zu dieser Entdeckung der Philosophiegeschichte kam und worin ihre wissenschaftsgeschichtlichen Implikationen bestehen, ist Gegenstand der Darstellung, die gegenüber der bisherigen Forschung verstärkt die Interdependenzen zwischen theologischem, philosophischem, rechts- und literärgeschichtlichem Diskurs berücksichtigt.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 01.12.2020
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